Was steckt drin!
Nährwert
Brennwert | 589 kJ bzw. 142 kcal
Fett | 10 g
davon gesättigte Fettsäuren | 2.6 g
Kohlenhydrate | < 0.5 g
davon Zucker | < 0.5 g
Eiweiss | 12 g
Salz | 0.32 g
Vitamin A | 270 mcg
Vitamin D | 2 mcg
Vitamin E | 2 mg
Vitamin K | 40 mcg
Folsäure | 70 mcg
Eisen | 2.1 mg
Tierhaltung
Auf Bio-Betrieben werden Tiere besonders artgerecht gehalten und gefüttert. Heisst: Tierhaltung und Fütterung erfolgt dem natürlichen Bedürfnis ihrer Art entsprechend.
Die Tiere haben in der Regel eine vielfältigere Umgebung mit regelmässigem Auslauf ins Freie und in den Ställen mehr Platz als in konventioneller Tierhaltung. Der Stall ist eingestreut. Zu allen Jahreszeiten haben die Tiere Auslauf oder sind auf der Weide. Durch die vorgeschriebene Gestaltung der Weide, des Auslaufs und des Stalls können sich die Tiere artgerecht bewegen, Sozialkontakte haben, fressen und sich beschäftigen. An Bio-Tieren werden ausserdem weitaus weniger schmerzhafte Eingriffe vorgenommen, wie z. B. kein Kürzen des Schnabels beim Geflügel – und Masttieren wird mehr Zeit zum Wachsen gelassen
Gut zu wissen
Haltbarkeit von Eiern
- Ist das Ei gelegt, verfügt es 18 Tage lang über einen natürlichen Schutz vor Keimen. Während dieser Zeit ist das Ei auch roh geniessbar.
- Eier sind aber länger haltbar. Insgesamt 4 Wochen und können nach Ablauf der ersten 18 Tage (Ei kann auch roh gegessen werden) zum Kochen und Backen verwendet werden. Nach Ablauf von 4 Wochen sollte man Eier nur noch zum Backen verwenden. Dabei aber immer Nase und Augen einsetzen, um die Frische des Eis zu überprüfen. Riecht ein Ei schlecht, verfliessen Eigelb und Eiweiss beim Aufschlagen ineineinander oder ist das Eigelb flockig oder bräunlich verfärbt, ist das Ei definitiv nicht mehr gut und gehört auf den Kompost.
- Eigentlich würde man ja annehmen, dass hartgekochte Eier sehr lange haltbar sind. Dem ist aber nicht so. Hartgekochte Eier sollte man innert 5 Tagen essen. Grund: Beim Kochen der Eier kommt die Schale mit Wasser in Berührung und verliert die natürliche Schutzschicht. Keime können durch die Schale ins Ei eindringen.
Lagerung von Eiern
- Weit verbreitet ist die Meinung, man müsse Eier im Kühlschrank lagern. Dem ist nicht so. Ein dunkler, eher kühler Ort reicht. Hat man die Eier allerdings einmal in den Kühlschrank gelegt, sollte man sie weiterhin dort lagern. Temperaturschwankungen bekommen dem Ei nicht.
- Lagert man die Eier im Kühlschrank, dann besser in der Türe und nicht dort, wo der Kühlschrank am kühlsten ist.
- Eier immer mit der Spitze gegen unten lagern. So liegt die Luftkammer im Ei oben. Lagert man die Eier mit der Spitze gegen oben, steigt die Luftblase auf. Das Aufsteigen der Luftblase kann die Eihaut verletzen und Keime könnten so ins Ei eindringen.
- Die Eier nie in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln lagern. Die Eierschale ist porös und das Ei nimmt leicht den Geruch anderer Lebensmittel an.
Kochen mit Eiern
- Eier nie waschen. Die Eierschale verfügt über eine natürliche Schutzschicht, die beim Waschen zerstört würde. Störende Schmutzstellen auf dem Ei allerhöchstens mit einem Messer oder mit feinem Schleifpapier vorsichtig abkratzen.
- Nach dem Hantieren mit rohen Eiern immer die Hände und die Kochutensilien sorgfältig waschen.
- Beim Trennen von Eigelb und Eiweiss die Eierschale auf keinen Fall mit den Fingern ausstreichen. Auf diese Weise können Keime in die Ei-Masse gelangen.
- Speisen aus rohen Eiern, wie zum Beispiel Mayonnaise oder Tiramisu, zügig zubereiten und danach bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren
.
Tipps
- Verwenden Sie zum Backen idealerweise Eier, die mindestens drei Tage alt sind. Mit sehr frischen Eiern geht das Gebäck nur mässig auf. Auch lassen sich so frische Eier nur schlecht zu Eischnee verarbeiten.
- Eier mit beschädigter Schale sofort verarbeiten und nur zum Backen brauchen.
- Geschmacklich am besten sind Eier, die zwischen 7 und 14 Tage alt sind.
- Ältere Eier lassen sich besser schälen als ganz frische Eier.